Essay

Die niederländische Dramatik der Gegenwart
Eine kurze Bestandsaufnahme

von Florian Hellwig

Im Herbst vergangenen Jahres waren die Niederlande und Flandern, wie schon im Jahre 1993, Themenschwerpunkt auf der Frankfurter Buchmesse. Das Interesse an niederländischen Autoren ist seit mehr als zwei Jahrzehnten spürbar. Autoren wie Harry Mulisch und Cees Nooteboom sind mittlerweile im deutschsprachigen Raum sogar erfolgreicher als in ihrer Heimat. Der Fokus des Literaturbetriebes richtet sich jedoch primär auf Romanciers und weniger auf die Dichter und Dramatiker des Landes. Dabei hat man die Theaterentwicklungen in den Niederlanden in Deutschland spätestens seit den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts interessiert verfolgt. Das Interesse galt hier aber mehr den künstlerisch-ästhetischen Formen und weniger den Stücken. Kollektive wie beispielsweise das Werktheater, Maatschappij Discordia oder Hollandia wurden zum Inbegriff für vitale und experimentelle Theaterformen. THEATERTEXT NL hat sich nun zum Ziel gesetzt, auch den niederländischen Bühnenautoren eine geeignete Plattform zu bieten und den Austausch zwischen Autoren, Verlagen und Theatern aus beiden Ländern zu stimulieren.

Neue Stimmen aus den NiederlandenDie Niederlande sind eine führende Handelsnation und ein starkes Exportland. Wer an die Niederlande denkt, denkt dabei wahrscheinlich zunächst einmal an Käse, Tulpen und Fahrräder und nicht unmittelbar an Theaterstücke. Deutschland ist zwar der wichtigste Handelspartner der Niederlande und einer der größten Importeure niederländischer Produkte, doch auch viele kulturelle Gemeinsamkeiten verbinden die Länder miteinander.

Amsterdam ist bei vielen Deutschen ein beliebtes Reiseziel und der Vondelpark ist spätestens seit der Hippiebewegung vielen ein Begriff für Freiheit und Toleranz. Aber wer weiß schon, dass der Park nach dem größten Dramatiker des Landes benannt wurde? Joost van den Vondel wandte sich wie später Friedrich Schiller ganz dem ästhetischen und politischen Ideal zu. In den Stücken wägt Vondel zwischen einer externen Ordnung, die die Gesellschaft mit Gewalt bedroht, und einer inneren gesellschaftlichen Ordnung, die verteidigt werden muss, ab. Vondels Trauerspiel Gijsbrecht van Aemstel über die Belagerung der Stadt Amsterdam wurde seit seiner Premiere im Jahr 1638 bis ins Jahr 1968, abgesehen von einigen Unterbrechungen, jährlich gespielt. Die Gijsbrecht-Tradition ist damit wahrscheinlich die längste in der westlichen Theatergeschichte.

Im Theaterbereich hat man sich in den Niederlanden immer wieder an den verschiedenen Theaterströmungen in Deutschland und den deutschsprachigen Autoren orientiert, und umgekehrt hat die unkonventionelle und non-hierarchische Arbeitsweise in den Niederlanden verschiedene deutsche Theatermacher inspiriert. In den letzten Jahren hat es selbst immer wieder Projekte mit einem deutsch-niederländischen Ensemble gegeben. THEATERTEXT NL wünscht sich mit seiner Initiative auch auf Autorenniveau einen aktiven Austausch stimulieren zu können und präsentiert Ihnen deshalb neue Stimmen aus den Niederlanden.

Ein kurzer historischer Rückblick
Zur Vorstellung von neuen Texten gehört selbstverständlich auch die Standortbestimmung und eine kritische Selbstbefragung. Um die heutige Position der Dramatiker und ihrer Texte zu verstehen, muss man sie im Rahmen der jüngeren Geschichte betrachten. Es fehlte den Niederlanden nämlich an einer eigenständigen Tradition der Bühnenliteratur, wie wir sie beispielsweise aus Deutschland und anderen europäischen Ländern kennen. Der starke Einfluss des Calvinismus sorgte im 16. Jahrhundert für einen Verfall des Theaters mit Langzeitschäden. Es verursachte die nachhaltige Lähmung bei der Entwicklung und Verankerung einer eigenen Dramatik. Im 17. Jahrhundert traten zwar mit Vondel, Bredero und P.C. Hooft kurzweilig wieder Bühnenautoren prominent in Erscheinung, dennoch blieb die Theaterkultur der Niederlanden in den nächsten 350 Jahren vor allem eine »geliehene«. Gespielt wurden fast ausschließlich Texte ausländischer Autoren. Die einzige Ausnahme waren die Stücke von Herman Heijermans im späten 19., frühen 20. Jahrhundert, die einen niederländischen Beitrag zum europäischen Naturalismus und Realismus lieferten.

Erst mit der Theaterrevolution im Jahre 1969, mit der „Aktion Tomate“ (Aktie Tomaat) veränderte sich die Theaterlandschaft zu Gunsten eines innovativen Klimas für neue Texte, Regiestile und Spielweisen. Theaterstudenten warfen in dem Jahr während der Vorstellungen Tomaten auf die Bühne, um gegen das herrschende verstaubte Theatersystem und die starke Einmischung der Politik in die Theaterpraxis zu protestieren, gegen die einseitige Verteilung der staatlichen Subventionen, die alternativen Gesellschaften und Ensembles keinen Platz boten, gegen die klassische Stückeauswahl und traditionellen Inszenierungen. In Folge dieser Revolte wurden die Fördergelder anders verteilt und entstanden Freiräume für experimentelleres Theater. Die neuformierten Gruppen benötigten für ihre eigenen Botschaften selbstverständlich auch eigene Texte. Es entstand eine künstlerische und inhaltliche Notwendigkeit für neue Stücke. Das war die Geburtsstunde für die neue Dramatik und die heutige Schreibpraxis.

Der Nachteil der »abgeschnittenen« Geschichte hat jenen entscheidenden Vorteil, dass die Autoren sich ohne die Last einer dominanten Theatergeschichte der Stoffe annehmen und frei experimentieren können. Das Verhältnis von Geschichte und Gegenwart ist in den Niederlanden anders als in vielen anderen Ländern. Der große Experimentierdrang seit den siebziger Jahren ist signifikant für die verschiedenen Bewegungen innerhalb des niederländischen Theaters. Der Theaterwissenschaftlicher Hans-Thies Lehmann spricht in seinem Buch Postdramatisches Theater in Hinblick auf die Niederlande von „Laboratorien, von denen eine außerordentliche Vitalität ausgeht: Theater ohne Drama (selbst wenn man es benutzt) und ohne die übermächtige Traditionslast einer reichen dramatischen Literatur (wie in Deutschland).“

In der Textproduktion ging man eher von der politischen und sozialen Aktualität aus als von der Literaturgeschichte. Ein erster wichtiger Meilenstein war das neorealistische Stück The Family von Lodewijk de Boer über die Protestbewegung aus dem Jahre 1973, dass ein sehr großer Erfolg in den Niederlanden war und auch in Deutschland gespielt wurde. De Boer entwickelte sein Stück zusammen mit den beiden Hauptdarstellern. Der freie Umgang mit Stoffen bedeutet übrigens nicht, dass man sich nicht weiterhin auch an der europäischen, insbesondere der deutschen und angelsächsischen Bühnenliteratur, orientiert. Autoren wie Thomas Bernhard und Harold Pinter dienten vielen niederländischen Autoren als Vorbild und halfen ihnen dabei, für ihre Themen eine entsprechende theatralische Form zu finden und ihr eigenes Vokabular zu entwickeln. Es entstanden auch radikale Neubearbeitungen von Klassikern, die sich der neuen Vitalität mindestens genauso stark verpflichtet fühlten wie dem ursprünglichen Text.

Die Dramatiker der Gegenwart  
Typisch für die Schreibproduktion in den Niederlanden ist, dass die Schreib- und Aufführungspraxis meistens Hand in Hand gehen. Der Schreibprozess des Autors ist nicht getrennt vom Inszenierungsprozess, sondern die Texte entstehen sehr häufig in enger Zusammenarbeit mit dem Ensemble. Diese Zusammenarbeit hat den Vorzug, dass sich Autor und Ensemble gegenseitig inspirieren und beidseitig Einfluss nehmen können auf die Entwicklung des modernen Repertoires. Viele Autoren sind auch selbst Regisseure oder Schauspieler und stehen also nicht nur sprichwörtlich mit einem oder beiden Beinen auf der Bühne, sondern ihre Texte entstehen ganz nahe an der Aufführungspraxis. Diese Arbeitsweise erinnert an die Zeit vor der Spezialisierung und Ausdifferenzierung der Theaterarbeit im Theater ab dem 19. Jahrhundert, so wie sie vielerorts in Europa üblich war und an die Zeiten, in denen der Autor direkt an der Inszenierung beteiligt war. Ganz neu ist diese Arbeitsweise nicht. Molière inszenierte seine Stücke am Französischen Hoftheater selbst. Oder zur Zeit des Elisabethanischen Theaters spielten Playwrights wie William Shakespeare in ihren eigenen Stücken mit. Desweiteren verfassten Autoren wie Shakespeare und Ben Jonson ihre Stücke für ein bestimmtes Ensemble und schrieben den Schauspielern Rollen auf den Leib. Viele Stücke werden gezielt für bestimmte Regisseure, Schauspieler und Spielweisen konzipiert und geschrieben.

Waren es am Anfang die Regisseure selbst, die ihre eigenen Texte verfassten, schreiben die niederländischen Dramatiker heutzutage hauptsächlich im Auftrag von Theatern, Gesellschaften und Produzenten. Das hat einerseits zu einem guten Angebot und bemerkenswerten Aufführungen geführt, aber auch dazu, dass kaum noch Stücke autonom und ohne Produktionszwang entwickelt werden können. Möglicherweise sind die niederländischen Stücke im Ausland bis dato gerade deshalb unbekannt geblieben, weil sie im eigenen Land nur eine sehr begrenzte Aufführungsgeschichte haben. Die Stücke sind oft so stark mit ihren Inszenierungen verbunden, dass es in den Niederlanden in den meisten Fällen an einer zweiten Inszenierung des Textes fehlt. Es kann sich keine mehrdeutige Aufführungsgeschichte rund um ein Stück entwickeln. Eine Ursache für die fehlenden Zweitinszenierungen ist die Tatsache, dass anders als beispielsweise in Deutschland, Vorstellungen in den Niederlanden nach der Premiere auf Tournee gehen und im ganzen Land zu sehen sind. Das macht die Gleichzeitigkeit verschiedener Inszenierungen ein und desselben Stücks in mehreren Städten quasi unmöglich. Hinzu kommt, dass die gängige Theaterpraxis der Neuproduktion gegenüber der Zweitinszenierung den Vorrang gibt. Das erklärt zugleich die Vielzahl neuer Stücke, die in den letzten Jahren entstanden sind. Im digitalen Archiv der „Neuen Theaterbibliothek“ (De Nieuwe Toneelbibliotheek) befinden sich derzeit 580 Stücke, von denen fast 500 in diesem Jahrtausend geschrieben wurden. Und dabei wurden noch längst nicht alle Stücke von der Bibliothek erfasst. Das zeigt, wie lebendig und produktiv die Szene der Bühnenautoren ist. Sie ist mittlerweile so groß wie noch nie zuvor.

Die ausgewählten Autoren
Die ausgewählten Stücke sind in ihrer Form und ihrem Ton sehr unterschiedlich: Da ist van Warmerdam mit seiner eigenwilligen Mischung aus Absurdismus und Weltpolitik auf dem Mikroniveau zweier holländischer Kleinbürgerfamilien, Siera mit seiner mehrstimmigen und poetischen Beschreibung der Reaktion einer Gemeinschaft auf das rätselhafte Erscheinen eines Fremden, van den Berg mit einer sprachlichen Kettenreaktion auf eine einfache Mitteilung, Robbrecht mit seiner Metafassung von Ibsens Klassiker Der Volksfeind und Kassies mit einer zeitgenössischen Bühneneinrichtung der Genesis.

Die fünf ausgewählten Autoren operieren alle praxisnahe, aber haben diese Texte nicht, wie meist üblich, im Auftrag geschrieben. Alle fünf Autoren haben Regieerfahrung. Vier von ihnen – Alex von Warmerdam, Joachim Robbrecht, Frank Siera und Magne van den Berg – inszenieren oder inszenierten ihre eigenen Texte. Sophie Kassies hat ein abgeschlossenes Regiestudium. Die Praxiserfahrung hat diesen Autoren geholfen, ihr eigenes Idiom zu untersuchen, weiterzuentwickeln und ihren signifikanten Stil zu verfeinern.

Magne van den Berg hat sich aus der Inszenierungspraxis zu einer gefragten, selbständigen Bühnenautorin entwickelt. Sie kommt ursprünglich aus der Mime und führte zunächst selbst Regie, bevor sie für andere Regisseure und für sich selbst zu schreiben begann. Ihre Erfahrungen als Mimespieler findet man beispielsweise in den dynamischen Textschleifen wieder, bei denen der Sprechakt die eigentliche Handlung ist. Etwas ist geschehen und bietet Anlass, darüber zu reden. Das Sprechen ist hier mehr ein Versuch des Begreifens statt einer psychologischen Erklärung oder Verortung. Ihr Stück Das lange Nachspiel einer kurzen Mitteilung schrieb sie im Rahmen eines Schreibstipendiums.

Frank Siera schrieb seinen Text Sprachflut für seine Diplominszenierung. Die Arbeit an verschiedenen Musiktheaterprojekten, unter anderem mit seinem eigenen Kollektiv mcKASSETT, hat die Musikalität seiner Texte nachhaltig geprägt. Bei van den Berg und Siera hören wir Stimmen – die Figuren, physischen Handlungen und Reaktionen müssen wir selbst imaginieren.

Alex van Warmerdam ist eine lebende Legende in den Niederlanden. Er initiiert seine Projekte eigenständig und produziert all seine Stücke mit seiner eigenen Gesellschaft De Mexicaanse Hond. Dementsprechend ist er bei der Wahl des Themas, der Ausführung und bei der Terminplanung relativ frei. Er ist auch ein erfolgreicher Filmregisseur und produziert faszinierende und überraschende Bilder, die den Alltag mit einfachsten Mitteln in puren Wahnsinn verändern können. Seine Theaterarbeiten haben ihn vermutlich auch dazu angeregt, extremer und weniger realistisch zu filmen. Der für ihn typische Absurdismus hat beispielsweise in seinen Filmarbeiten einen starken theatralischen Effekt.

Joachim Robbrecht hat zusammen mit der Regisseurin Sarah Moeremans die mehrteilige Theaterserie Crashtest Ibsen entwickelt, in der bekannte Ibsen-Dramen in Form eines Metatheaters auf ihre Haltbarkeit und Aktualität geprüft werden. Hier reiht sich der Autor Robbrecht zwar in die Regietradition ein, in der Klassiker radikal bearbeitet und aktualisiert werden, denn das Metaniveau seines Textes spiegelt die Aufführungsgeschichte des jeweiligen Ibsen-Stückes wieder, aber letztlich ist es seine Autorenschaft, die von den Reflexionen philosophischere Denkanstöße macht als sie ein Regisseur vermutlich formulieren kann.

Sophie Kassies arbeitet meistens im Auftrag, aber führt den Schreibprozess dann autonom aus. Kassies arbeitet seit Jahren u.a. mit dem Regisseur Johan Doesburg zusammen. Ihr Stück Genesis, eine Dramatisierung des ersten Buch Mose, kannte eine für die Niederlande ungewöhnliche Vorlaufzeit von mehreren Jahren von der Planung bis hin zur Aufführung.

Quo vadis?
Stets mehr Theatermacher entwickeln für ihre Produktionen eigene Texte, nicht nur Regisseure, sondern auch Schauspieler und Performer. Grund dafür ist sicherlich auch, dass die Theaterschulen in den Niederlanden sehr gezielt universelle Theatermacher ausbilden, die mehrere Aspekte der Inszenierung in sich vereinen können. Neben den ausgewählten oder bereits genannten Autoren sollten an dieser Stelle stellvertretend für die Vielfalt der Bühnenautorenlandschaft noch einige Namen genannt werden: Judith Herzberg, Gerardjan Rijnders, Rob de Graaf, Lot Vekemans, Jibbe Willemsen, Marjolijn van Heemstra und Willem de Wolf. Auch Theaterkollektive wie De Warme Winkel und BOG schreiben und spielen ihre eigenen Texte. Ad de Bont, Roel Adam, Suzanne van Lohuizen und Pauline de Mol haben das Kinder- und Jugendtheater in den letzten drei Jahrzehnten in den Niederlanden nachhaltig geprägt. Die niederländischen Gegenwartsautoren werden auch im Ausland gespielt. Stücke der Trilogie Über Leben von Judith Herzberg wurden erst jüngst in Bochum und Nürnberg aufgeführt. Die Stücke von Lot Vekemans sind in den letzten Jahren international und in Deutschland sehr erfolgreich. Ihre Stücke kann man beispielsweise im Deutschen Theater in Berlin sowie im Schauspielhaus Bochum, aber auch andernorts sehen. In dieser Spielzeit werden ihre Stücke an mehr als zwanzig deutschen Bühnen inszeniert. Die Kinder- und Jugendtheaterstücke aus den Niederlanden stehen bei deutschen Bühnen regelmäßig auf dem Spielplan.

Auch wenn die Szene der Bühnenautoren so groß wie noch nie ist, stehen mittlerweile die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte unter zunehmenden Druck. Grund dafür sind unter anderem die Sparmaßnahmen der neoliberalen Regierung und die kontinuierlichen Angriffe populistischer Kräfte gegen die Kunst. Die Theater gehen derzeit nicht so schnell das Risiko ein, ein neues Stück zu programmieren, aus Angst vor einer zu geringen Besucheranzahl oder anderen Konsequenzen für die Subventionierung. Das erschwert die Auftragslage.

Die Herausforderung für die Zukunft wird also sein, mehr Freiräume für autonome Stücke zu schaffen. Es ist wünschenswert, dass neben den Auftragsarbeiten eine freie Szene entsteht, die dafür sorgt, dass die Autorenszene der Niederlande vielfältig und vital bleibt. Der Austausch mit Deutschland kann hierbei eine bedeutende Rolle spielen. Die niederländischen Autoren selbst haben explizit den Wunsch ausgesprochen, autonom und ohne den Produktionszwang arbeiten zu wollen. Der Produktionszwang führt nämlich zu einer inflationären Vielschreiberei und birgt das Risiko, dass Ideen und Themen nur unzulänglich und zu flüchtig ausgearbeitet werden und aus diesem Grund keine Langzeitperspektive haben. THEATERTEXT NL unterstützt dieses Anliegen der Autoren, autonomer zu schreiben und hofft, dass die szenischen Lesungen in Berlin und Bochum zu einem lebendigen und nachhaltigem Austausch führen.

© Florian Hellwig, 2017